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-> Borreliose (Erkrankung nach Zeckenbiss)



Borreliose / Zeckenbißfieber / Frühsommer-Meningoenzephalitis ( FSME )

Borreliose ist neben dem Zeckenbißfieber und der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) eine Erkrankung, die nach einem Zeckenbiß (-stich) eintreten kann. Die Zecken besitzen einen ausgefeilten Stechapparat mit bezahntem Stechrüssel. Beim Stich überträgt die Zecke entweder das FSME-Virus über ihren Speichel oder Bakterien aus Ihrem Darm, die zur Borreliose-Erkrankung führen kann. Erstes Symptom ist oft eine sogenannte Wanderröte an der Einstichstelle. Die Zecken krabbeln aber oft unbemerkt über den Körper und suchen sich ein warmes, weiches und feuchtes Plätzchen: die Achselhöhlen, den Bauchnabel, den Genital- oder Analbereich. 
D. h. viele Menschen registrieren einen Zeckenbiss erst einmal nicht, weil die Zecke entweder von alleine abfällt oder eine Hautstelle nicht mit einem Zeckenbiss in Verbindung geracht wird. Aber auch nach so einem unerkannten Stich können die Erreger im Organismus zurückbleiben und eine Erkrankung auslösen.

Zecken lauern an Wegesrändern, im Unterholz und in Flussniederungen. Experten beobachten nicht nur eine zunehmende Zeckendichte in Deutschland und ganz Europa, sondern auch einen drastisch gestiegenen Befall der Tiere mit den gefährlichen Krankheitserregern – vor allem Borreliose-Bakterien und FSME-Viren, aber auch mit Rickettsien und Babesien.

Unter http://www.borreliose-bund.de/ und http://www.medizinfo.de/ kann man die detaillierten Informationen zu den Risikogebieten abfragen.

In deutschen Wäldern ist vor allem der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) verbreitet. Er krabbelt vor allem auf Gräsern bis zu 20 cm Höhe.

Wie kann man sich schützen ?
Gegen die FSME-Erkrankung wird eine Impfung angeboten. Diese Impfung schützt aber – wenn überhaupt – lediglich vor der viralbedingten FSME. Gegen Borreliose-Erreger, von denen es allein in Deutschland 5 verschiedene Typen nur eines Erregers  (Borrelia Burgdorferi) gibt, ist sie nicht erfolgreich einzusetzen. Es gibt Einreibemittel gegen Zecken, die aber sehr sorgsam aufgetragen werden müssen. Hilfreich ist abends zu Duschen, wenn man in Gebieten war, wo Zecken sein könnten, denn manchmal „laufen“ die Zecken stundenlang herum, bis sie eine geeignete Körperstelle zum Niederlassen gefunden haben. Keine Hilfe bietet ein Hut, mit dem viele Wanderer glauben, dass sie sich schützen können. 
Zecken sind im Gras und kommen nicht von den Bäumen herunter.

Was kann man tun, wenn man infiziert ist ?
In einem Bluttest können ein Arzt oder Heilpraktiker feststellen, ob spezifische Antikörper (IgM oder IgG) gegen eine Borreliose vorliegen. Diese Blutwerte werden aber erst Wochen nach der Infektion positiv. Bei einigen Fällen weist dieser Blutbefund aber trotz Infektion keine Antikörper aus. Sie zeigen auch lediglich an, dass irgendwann eine Borrelioseerkrankung vorgelegen hat. Ob diese Infektion zum Zeitpunkt der Untersuchung noch aktiv ist oder die Erreger 
durch das Immunsystem oder eine Therapie eliminiert wurden, ist mit dieser Methode nicht sicher zu entscheiden.

Die Naturheilpraxis Lehmweg arbeitet mit einem Speziallabor zusammen, das den sogenannten Lymphozyten-Transformations-Test mit Borrelien Testantigenen (LTT-Borrelien) durchführt. Dieser Test fällt nur dann positiv aus, wenn borrelien-spezifische T-Lymphozyten (=Abwehrzellen) im Blut des Patienten zum Zeitpunkt der Untersuchung vorhanden sind, und d. h. dass das Immunsystem sich mit Borrelien auseinandersetzt.

Ein negativer Befund des LTT schließt allerdings eine aktive Infektion auch nicht 100%ig aus. Die Therapie der Wahl sollte Antibiotika sein und deshalb gehört eine akute Infektion auch in die Hände eines Arztes.
Die Naturheilpraxis Lehmweg kann allerdings in vielen Fällen und vor allem in „alten“ bzw. nicht entdeckten Fällen mit ihren Methoden identifizieren, ob eine Borrelien-Infektion im Organismus eine Rolle spielt.

Daraus leitet sich dann im Einzelfall die individuelle Therapie ab.

 


     


Es muss eine Stunde am Tag geben, wo der Mensch, der zu reden hat, verstummt.

Es muss eine Stunde geben, wo der Mann der Entschlüsse seine Entschlüsse beiseite schiebt, als wären sie alle zerronnen, und wo er eine neue Weisheit lernt: die Sonne vom Mond zu unterscheiden, das Meer vom festen Land und den Nachthimmel von der Wölbung eines Hügels.
 
Thomas Merton
(1915 - 1968)